REVIEW
 
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Commander-World's Destructive Domination

Scheiß an die Wand !!! "Modern Slavery", der Opener des Debutalbums World´s Destructive Domination, gehört ohne Übertreibung mit zum Besten, was der Brutalo-Metal-Sektor derzeit zu bieten hat. Ein mächtiges nervös-peitschendes Thrash-Riff, sägt gnadenlos am Gehörgang bis Blut kommt; dazu der tiefe Grunzgesang von Sänger / Gitarrist Nick Kolar und gute Gitarrenarbeit - definitiv nix für Schattenparker! Das in 2001 gegründete Münchener Quartett mit der auffallend hübschen blonden Bassistin Birgit Öllbrunner serviert eine Mischung aus traditionellem Death-Metal mit Neo-Thrash-Einlagen. Nach eigenen Angaben ist ihr Sound geprägt von altem Bay-Area Thrash gepaart mit Death Metal Ende der 80iger, Anfang 90iger Jahre. Zu ihren Einfluss-Bands gehören Bolt Thrower, Slayer oder Testament. Die Songs sind sehr abwechslungsreich gestaltet, weisen viele Tempowechsel auf. Auffallend die zum Teil sehr progressiv gehaltenen Lead-Gitarrenläufe 'a la Death. COMMANDER haben auch ein sicheres Gespür für Mörder-Grooves, wie auf "Salvation for a dead World" eindrucksvoll bewiesen wird. Aufgenommen wurde das Teil im Münchener Helion-Studio; dort wurde großen Wert auf breitwandigen Sound gelegt - das drückt mächtig!